Juden und Jüdinnen in der islamischen Welt – Einblicke in eine wechselvolle Beziehungsgeschichte

Jüdisch-muslimische Beziehungen werden aufgrund aktueller Ereignisse oftmals mit dem Nahostkonflikt, mit andauernder Feindschaft, Hass und Krieg assoziiert. Dabei zeigt ein Blick in Geschichte und Gegenwart, dass die Konflikte nur im historischen Kontext ihrer Entstehung zu verstehen sind – und es darüber hinaus auch viele Beispiele für gelungenes Zusammenleben gibt.

Ziel dieses Projekttages ist es, den Jugendlichen eine Beschäftigung mit ihnen noch unbekannten Aspekten der wechselvollen jüdisch-muslimischen Beziehungsgeschichte sowie eine Erweiterung ihrer Perspektiven jenseits gängiger Vorurteile und Verkürzungen zu ermöglichen. Gleichzeitig versteht sich der Projekttag damit als präventiver Beitrag gegen Antisemitismus sowie gegen antimuslimischen Rassismus.

Der Projekttag findet in Form einer „Quizshow“ statt, in deren Verlauf sich die Jugendlichen mit verschiedenen Aspekten aus der Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in islamischen Ländern befassen. Diese Länder sind Herkunftsländer von Einwanderer_innen in Deutschland und zum Teil beliebte Urlaubsziele, so dass in der Regel ein direkter Bezug zum Leben der Jugendlichen hergestellt werden kann.